Band

Lossy und die Tagelöhner – 10 Saiten, Stimme und dickes Fell.

Das steht für Gitarre, Bass , Gesang und Schlagzeug.

Lossy erzähl mal, wie ist euer Bandname entstanden?

Ach das war aus einer Blödelei heraus im Skilift in Waidring. Mein Freund Wolfgang und ich haben damals Bandnamen erfunden und sie dann als Platzierungen im nachgemachten österreichischen Dialekt angesagt. „Platz Aaannhs, Lossy und die Tageleeehner“ (macht Dialekt nach und lacht)

Wie würdest du eure Musik umschreiben? 

Naja, von der Besetzung her schon klar, das geht gradeaus nach vorne. Man hört sicherlich Einflüsse von den Stones oder Westernhagen, aber im Grunde genommen machen wir von jeher unser eigenes Ding. Für mich sind die deutschen Texte wichtig. Ich hab mal versucht auf Englisch zu schreiben, klappt bei mir nicht. Ich bin Instinkt-Musiker, bei mir kommt das aus dem Bauch heraus und ich glaube den anderen geht es genauso.

Und wie lange gibt es euch schon?

Gegründet haben wir uns 1987 nach einem Talentwettbewerb in Göttingen. Eigentlich wollte ich da als Singer/Songwriter mitmachen. Meine damalige Band hatte sich gerade aufgelöst, aber ich wollte unbedingt wieder auf die Bühne. Ganz schnörkelos nur mit Westerngitarre. Als ich dann Micha und Ringo davon erzählte, waren die gleich Feuer und Flamme und fragten, ob sie auch mitspielen könnten und schon standen wir wieder zu dritt auf der Bühne. Wenig später kam dann noch Heiner am Schlagzeug dazu und die Westerngitarre wurde wieder beiseite gelegt. Richtig wohl fühl ich mich eben als Sänger, der sich frei auf der Bühne bewegen kann und  sich nicht noch auf ein Instrument konzentrieren muß.

Das heißt, euch gibt es jetzt seit 24 Jahren ?

Also im Prinzip schon, aber wir hatten eine lange kreative Pause. Durch die verschiedenen beruflichen Lebenswege der einzelnen Bandmitglieder, sind wir anfang der 90er erstmal alle in verschiedene Himmelsrichtungen verschwunden. Der Kontakt brach ab und das schien es dann gewesen zu sein. Doch der Computer hat uns alle wieder zusammengeführt. (lacht) Ja wir alten Säcke, die nicht mit dem PC aufgewachsen sind, haben uns in die Technik reingefuchst und waren alle erstmal baff, was man heute für einen Sound im Wohnzimmer erreichen kann. Wahnsinn ! Der schönste Nebenefekt ist aber, das wir, obwohl wir räumlich weit auseinander wohnen, alle wieder zusammen Musik machen können. Jeder nimmt seine Spur zu Hause auf und dann wird alles in einem Rechner zusammengebaut. Das macht tierisch Spaß und ist unglaublich kreativ.

 

 

 

 

 

 

 

2 thoughts on “Band

  1. Franky

    Hi Jungs, da kann man bestimmt sehr gespannt sein auf die erste CD!
    Liebe Grüße FT-Rehbein. Wir haben die Söhne-Göttingx bei facebook gepostet und schalten bald frei … 😉

    1. Lossy

      Hi Franky, wir sind auch schon alle gespannt und arbeiten am letzten Feinschliff. Vielen Dank auch für deinen Schönen Gitarrenpart bei „DU gehörst zu mir „. Herrlich !
      LG Lossy

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